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Meister Adebar (Storch)

ADEBAR SCHLÄGT ALARM!

ADEBAR SCHLÄGT ALARM!
Hinschauen – nicht wegschauen!
Medienmitteilung vom 05. Mai 2021
Die Fachstelle Adebar schlägt Alarm, weil immer mehr Kinder und Jugendliche des Kantons Graubünden über die Sozialen Medien sexualisierte Gewalt/Cyber-Grooming erleben.
Adebar Fachstelle für sexuelle Gesundheit und Familienplanung ist mit ihrem Sexualpädagogischen Konzept «Curaschi» in vielen Gemeinden des Kantons tätig. Vom Kindergarten bis zu der Oberstufe, sowie Sekundarstufe 2 und Gymnasium, um für Prävention von sexuellem Missbrauch zu sorgen. Die Grundlage dafür sind die sexuellen Rechte.
Die Digitalisierung wirkt sich auf das ganze Leben aus und ist eine Entwicklung, die viele Vorteile, aber auch Nachteile birgt.
Einen Kinder- und Jugendschutz, wie wir ihn aus der analogen Welt kennen, wird in der in der digitalen Welt in solcher Weise NICHT umgesetzt. Minderjährige sind dadurch einer besonderen Gefährdung ausgesetzt. Immer mehr Täter*innen nutzen die Anonymität im Netz aus, um sich Kindern auf sexuelle Weise zu nähern, mit dem Ziel der Anbahnung einer sexuellen Handlung.

Schutz vor sexueller Gewalt muss sich stärker an der tatsächlichen Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen orientieren und darum die digitale Welt einschliessen. Dies ist wichtig, damit Kinder und Jugendliche die vielfältigen Möglichkeiten im Netz sicher nutzen, diese richtig einschätzen und sich den bestehenden Risiken bewusst werden und Konsequenzen des eigenen Handelns im Netz beurteilen können.
Nun liegt die Verantwortung bei uns Erwachsenen, denn kein Kind kann sich alleine schützen!

Medienberichte:

https://www.srf.ch/play/radio/redirect/detail/f67fdae3-4b00-4b0a-bb0a-8da665e17386https://www.suedostschweiz.ch/sendungen/rondo-news/2021-05-05/rondo-news

https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2021-05-06/sexualisierte-gewalt-an-kindern-im-netz-nimmt-zu

https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2021-05-06/das-kind-traegt-nie-die-schuld